20 April 2010

Haushalttipps

Rhabarberkompott schmeckt noch besser,
wenn man statt Rhabarber Erdbeeren nimmt.

Schmutziges Geschirr schimmelt nicht,
wenn man es in der Gefriertruhe aufbewahrt.

Brot trocknet nicht aus,
wenn man es in einem Eimer mit Wasser lagert.

Spinat schmeckt wesentlich besser,
wenn man ihn kurz vor dem Servieren durch ein Schnitzel ersetzt.

Ein Kühlschrank verbraucht wesentlich weniger Strom,
wenn man den Stecker rauszieht.

Gegen Löcher in der Hose helfen Motten:
Motten fressen Löcher...

Kleine Brandlöcher von der Zigarette entfernt man
am besten mit einer Nagelschere.

Schweinefleisch kann man jahrelang frisch halten,
indem man die Sau am Leben lässt.

Wir Wenn noch kochendes Wasser übrig ist
- einfrieren, man kann es immer wieder gebrauchen.

13 April 2010

Wissenschaftliche Erkenntnis:
"Wer Abends gesoffen hat, kann Morgens auch arbeiten!"
ist Quatsch!
Man kann Morgens auch nicht fliegen,
wenn man Abends vögelt!

07 April 2010

Gott

Gott ist ein Wesen, das ich mir immer als alten Mann vorstelle, in einem sehr hohen Haus, einem Turm, mit einem Fernrohr… oder mit sehr guten Augen. :)

Wir sind reisende auf den Strassen namens Leben. Das Auto ist unsere Hülle, das was man von weitem und als Erstes sieht. Nicht alle wissen wohin Sie fahren oder ob sie überhaupt ein Ziel haben. Aber alle bewegen wir uns auf unserem Weg. Gott sieht uns dabei zu. Und da er auf seinem Turm ist, sieht er Dinge die wir nicht sehen. Er hat den Überblick. Gott hat aber auch eine Fernbedienung mit der er Ampeln umstellen kann.
Religiöse Menschen suchen den Turm um bei Gott zu sein. Sieh haben eine Karte in welcher steht wie sie am besten zum Turm kommen. Leider sind die meisten Karten nicht mehr sehr aktuell, deswegen verfahren sich die Leute oft.
Weil der Turm, auf dem Gott sich befindet, so hoch ist, weiss niemand wie Gott aussieht, da man nicht so hoch sehen kann ohne dass einen die Sonne blendet. Es gibt Menschen, Überlebende die behauten bei schlimmen Unfällen so hoch geschleudert worden zu sein, das sie Gott für einen kurzen Moment gesehen hätten. Und manche sind sich nicht mal sicher, oder glauben nicht, dass da wirklich jemand auf dem Turm ist. Manche sagen die Ampeln folgten einem logischen Schema und es sei niemand dahinter der schaltet. Die Dinge liefen halt so wie sie laufen müssen, das sei das Gesetz der Logik und das der Natur.
Wenn sich Leute verfahren, dann schreien sie ganz laut, damit Gott sie hört und ihnen den Weg zeigt. Das nennt man dann beten. Gott kann die Gebete nicht hören. Doch er sieht es wenn sich Menschen verfahren haben oder einen Unfall hatten. Bei Leuten die viel beten schaut Gott ihnen manchmal mit dem Fernrohr auf den Mund, damit er ihre Lippen lesen kann, ist aber meistens nicht wirklich spannend für ihn. Wenn er es für nötig hält greift er ein. Manchmal sieht er aber in einer verfahrenen Situation eine Chance, einen Umweg, die der Mensch nicht sieht.
Gott weiss was an der nächsten Kreuzung auf uns zukommt. Gott sieht mit wem wir ein Stück gefahren sind, und er kann sehen auf welchem Weg wir uns momentan befinden. Er kann voraussehen oder erahnen wohin wir kommen. Gott kann keine Schritte für uns tun. Er kann nicht jedes Detail unserer Reise bestimmen, doch er kann uns die Richtung zeigen.
Gott besteht nicht darauf dass wir ihn besuchen, dass er unser Ziel ist. Er versteht , dass andere Leute andere Ziele haben. Aber er freut sich immer einen von uns kennen zu lernen.

Gott kennt unsere Fahrstile. Er richtet nicht, wenn wir mal zu fest aufs Gaspedal drücken oder ängstlich durchs leben schleichen, denn er kennt ja den Grund dafür, er der alles sieht. Er weiss dass es manche Strassen gibt die nicht so einfach zu befahren sind. Und je nach Möglichkeit hält er uns von solchen Strassen fern, doch wenn diese Strassen zu unserem Weg gehören, dann tut er doch wenigstens alles dafür, dass unsere Ampeln auf grün stehen.

In diesem Sinne Leute: Gebt Gas!

07 März 2010

Gleichgültigkeit

Stille
Regentropfen an meinem Fenster
Stille
Dein Atem nicht mehr an meinem Ohr
Stille
Das Gefühl von Leere
Stille
In dem Moment in dem ich Dich verlor

Schmerz
Den Hörer noch in den Händen
Schmerz
Deine Worte brennen in mir
Schmerz
Ich vergrabe Dich in der Vergessenheit
Schmerz
Immer ein Teil von mir

Gleichgültigkeit
Eines unter vielen Gesichtern
Gleichgültigkeit
Wut die verblasst
Gleichgültigkeit
Ein schimmer über meinen Augen
Gleichgültigkeit
Genau was Du verdient hast

05 Februar 2010

inglisch is rili hart to spiik...

Ich glabu dem hats die Sprache vervögelt! :)


04 Februar 2010

Der alte Mann und der Schmerz

Und während ich in seine gelbstichigen Augen sah, und sein stinkender Atem mich von ihm wegdrückte, fragte ich mich ob dieser alte Mann vor mir noch die Bedeutung des Wortes "Freude" kennt.

"Sie können hier nicht stehen bleiben!", sagte ich energisch.

Als hätte er es nicht gehört schaute er mich an, holte ein altes zerknittertes Papiertaschentuch aus seiner Manteltasche und schneuzte sich kräftig die Nase.

"Wissen sie", sagte er, "keiner versteht mich. Und wissen sie auch warum? Weil mich keiner verstehen will!"

"Herrgott noch mal! Es geht nicht darum ob sie irgendjemand versteht, es geht darum dass sie hier nicht stehen bleiben können!"

"Immer sagen mir die Leute was ich kann und was nicht, was ich soll, was richtig und was falsch ist. Ich habe es so satt, dass ich sogar mein Hörgerät weggeschmissen habe. Ob sie es glauben oder nicht, aber seit dem habe ich das Gefühl wieder besser hören zu können. Ich höre was die Menschen schlechtes erzählen, höre wie sie sagen ich solle, müsse, würde am besten Dies und Jenes. Ich habe es so satt!"

Langsam fing mich der alte an zu nerven. Ich schaute mich um, ob inzwischen jemand gekommen war, der mir hätte helfen können, doch ausser einer leeren Papiertüte die sich im Wind bewegte war nicht viel Lebendes zu sehen.

Ich packte den Mann am Arm. Sein Gesicht verzog sich augenblicklich zu einer bösen Fratze. "Loslassen!", schrie er. Ich ging wieder einen Schritt zurück.

"Warum.“



"Warum was?", fragte ich nach?



"Sie haben nicht gefragt warum ich das tue."

" Ich dachte mir es liegt vielleicht an den Menschen die Ihnen ständig sagen was sie müssen!"



"Nein, deshalb tut man das nicht!"

Auf einmal realisierte ich etwas. Es schien als würde meine Seele aus dem Körper fahren und ich stand auf einmal 5 Meter weiter weg und sah mich und den alten Mann da stehen. Diese Empfindung war komischermassen Zeitlos. Im Nachhineinbetrachtet kommt es mir viel länger vor, als es wohl in Wirklichkeit war. Andererseits ist in der Zeit nicht viel passiert, also kann es, rein objektiv nicht all zu lange gedauert haben. Quasi wieder zurück in meinem Körper angekommen, spürte ich die eisige Kälte überall an, in und auf meinem Körper. Meine Ohren waren kalt, meine Nasenspitze tat weh, ebenso meine Nieren. Und dann wurde mir klar wie satt ich die ganze Scheisse hatte. "Gut“, sagte ich, "dann bleib ich auch hier stehen. Mal sehen wer von uns zwei sturer ist!"

"Sie sind doch durchgeknallt! Verrückt, zu meiner Zeit hätte man sie in die Irrenanstalt gesteckt!"



Ich verkniff mir die Antwort und schaute dem alten Mann ins Gesicht.

"Sie weinen ja!", sagte er.

"Nein, sie weinen!"



Der Mann fasste sich mit seiner rechten, vom Nikotin Gelb gefärbten ,Hand mit den vielen Altersflecken ins Gesicht. "Endlich!" "

Also ok?"

"Ja, jetzt scheint alles wieder gut zu werden!", sagte er und verliess das Bahngleis noch rechtzeitig bevor der Zug um die Kurve kam.