20 April 2012

Leise.
Laut.
Ich liebe dich.
Leise.

Flieder im Morgenwind

Und ich lief tausend Schritte und war dennoch blind.
Ich ging ins Eis und ich brannte.
Ich war dein Atem, deine Flamme, ich war tot.
Nicht das Heute, nicht das Gestern und geschweige denn das Morgen.
Dem Herzen entronnen,  der Zeit ausgeliefert.
Tod und Teufel.
Flieder im Morgenwind.
Dein Name pulsiert in meiner Brust;
ich sehne mich nach Erlösung.
Bis der morgen kommt... vorbei!

13 April 2012

Genuss ist die Probe der Natur, ihr Zeichen der Zustimmung. Wenn wir glücklich sind, sind wir immer gut, aber wenn wir gut sind, sind wir nicht immer glücklich.


Oscar Wilde

20 März 2012

Wenn Dinge erst Tiefe erhalten
 nachdem man sie fallen gelassen hat,
dann sollte man mal darüber nachdenken,
ob man vielleicht nicht
auf einem hohen Pferd sitzt.

01 Februar 2012

Die kleinen Dinge

Das Funkeln der tanzenden Schneeflocken im Laternenlicht.
Der Song, der im Radio läuft und deine Stimmung unterstreicht.
Ein Lächeln dort wo man es vielleicht am wenigsten erwartet.
Ein betörender Duft.
Ruhe.
Ein Danke.
Das wohlig warme Gefühl, wenn man mit der Bettdecke auf dem Sofa liegt.
Ein Stückchen Schokolade.
Eine sanfte Berührung.
Lautes Lachen.
Eine frische Brise im Gesicht.
Das Prickeln eines Erfrischungsgetränkes.
Ein Freund, der sich spontan bei dir meldet.
Regentropfen die aufs Fenster prallen.
Der Bus, der genau dann abfährt wenn du gemütlich an der Station angekommen bist.
Eine Tasse frisch gebrühter Tee.
Ein erheitender Gedanke.
Spielende Kinder.
Das Geräusch des Windes wenn er durch Baumwipfel weht.
Erholsamer Schlaf.
Die Sonne die dir ins Gesicht schein.
Ein inspirierender Blogeintrag...




12 Januar 2012

Ich fühle


Ich fühle mich so leer wie der Joghurt Becher der in der Spüle liegt, halb ausgelöffelt… verranzt… siffend…

Ich fühle mich so voll wie der mit Regenwasser getränkte Aschenbecher der auf der Veranda steht, miefend…

Ich fühle mich so nützlich wie der das alte Fass, das langsam hinterm Haus vermodert… weil es ein Loch hat…

Ich fühle mich wie 5 Uhr Nachmittags.

Ich fühle mich mal kalt und mal warm, aber immer verloren.

Ich bin die Stille die den Lärm verdrängt. Ich bin die Stimme in meinem Kopf.

Ich bin die Zeit die verrinnt und die nie wieder kommt.

Ich bin der Salzige Geschmack im Mund wenn man Durst hat.

Ich bin Du, und Du bist ein Teil von mir.

Ich fühle, fühle …

02 Dezember 2011

Basel zur Weihnachtszeit

... ist es nicht einfach bezaubernd?