22 August 2010

Mir fehlen die Worte...

Mir fehlen die Worte,
wo sind sie nur hin?
Leise Schreie in der Nacht.
Wissen Sie wo sie sind?
Die Leere weitet sich aus
bis sie ein Ende findet,
doch wo fängt das Ende an?
Vorne?
Hinten?
So sehr ich mich
auf den Kopf stelle,
nichts kann ich gerade rücken.
Graue Farbe
auf blassem Grund.
Tausend Bäume
in der Wüste.
Wellen
am Strand von Haiti.
Ein kleiner rosa Elephant.
Mir fehlen die Worte,
wo sind sie nur hin...?

06 Juli 2010

Mein neustes Werk - noch ohne Namen




Rückblick 9. Juni 2009

Eintrag in mein kleines schwarzes Notizbuch:

" Ich hab so lange mit meinem Schmerz gelebt, das ich dachte er ist ein Teil von mir - deshalb konnte ich nicht loslassen. Doch nun, da ich bereit bin den Schmerz zu akzeptieren, ohne ihn in eine Schublade zu pressen, fällt es mir leicht von ihm zu lassen.

Zu lange hat er mich genährt, mich gemästet, krank gemacht.

Komisch, ich dachte immer, dass Schmerz eng mit Trauer verbunden ist, doch nun fange ich an zu erkennen, dass der Schmerz die Trauer nur verdrängt und überdeckt hat.

Schmerz macht uns unempfindlich für alles andere: Trauer, Liebe, Hoffnung, Freude und das Leben.

Erst wenn wir den Schmerz überwinden, können wir uns daran machen die Ursachen zu finden, zu verstehen und zu beheben.

Denn so lange uns der Schmerz lähmt, sind wir nichts anderes als
dessen Manifestation."

20 April 2010

Haushalttipps

Rhabarberkompott schmeckt noch besser,
wenn man statt Rhabarber Erdbeeren nimmt.

Schmutziges Geschirr schimmelt nicht,
wenn man es in der Gefriertruhe aufbewahrt.

Brot trocknet nicht aus,
wenn man es in einem Eimer mit Wasser lagert.

Spinat schmeckt wesentlich besser,
wenn man ihn kurz vor dem Servieren durch ein Schnitzel ersetzt.

Ein Kühlschrank verbraucht wesentlich weniger Strom,
wenn man den Stecker rauszieht.

Gegen Löcher in der Hose helfen Motten:
Motten fressen Löcher...

Kleine Brandlöcher von der Zigarette entfernt man
am besten mit einer Nagelschere.

Schweinefleisch kann man jahrelang frisch halten,
indem man die Sau am Leben lässt.

Wir Wenn noch kochendes Wasser übrig ist
- einfrieren, man kann es immer wieder gebrauchen.

13 April 2010

Wissenschaftliche Erkenntnis:
"Wer Abends gesoffen hat, kann Morgens auch arbeiten!"
ist Quatsch!
Man kann Morgens auch nicht fliegen,
wenn man Abends vögelt!

07 April 2010

Gott

Gott ist ein Wesen, das ich mir immer als alten Mann vorstelle, in einem sehr hohen Haus, einem Turm, mit einem Fernrohr… oder mit sehr guten Augen. :)

Wir sind reisende auf den Strassen namens Leben. Das Auto ist unsere Hülle, das was man von weitem und als Erstes sieht. Nicht alle wissen wohin Sie fahren oder ob sie überhaupt ein Ziel haben. Aber alle bewegen wir uns auf unserem Weg. Gott sieht uns dabei zu. Und da er auf seinem Turm ist, sieht er Dinge die wir nicht sehen. Er hat den Überblick. Gott hat aber auch eine Fernbedienung mit der er Ampeln umstellen kann.
Religiöse Menschen suchen den Turm um bei Gott zu sein. Sieh haben eine Karte in welcher steht wie sie am besten zum Turm kommen. Leider sind die meisten Karten nicht mehr sehr aktuell, deswegen verfahren sich die Leute oft.
Weil der Turm, auf dem Gott sich befindet, so hoch ist, weiss niemand wie Gott aussieht, da man nicht so hoch sehen kann ohne dass einen die Sonne blendet. Es gibt Menschen, Überlebende die behauten bei schlimmen Unfällen so hoch geschleudert worden zu sein, das sie Gott für einen kurzen Moment gesehen hätten. Und manche sind sich nicht mal sicher, oder glauben nicht, dass da wirklich jemand auf dem Turm ist. Manche sagen die Ampeln folgten einem logischen Schema und es sei niemand dahinter der schaltet. Die Dinge liefen halt so wie sie laufen müssen, das sei das Gesetz der Logik und das der Natur.
Wenn sich Leute verfahren, dann schreien sie ganz laut, damit Gott sie hört und ihnen den Weg zeigt. Das nennt man dann beten. Gott kann die Gebete nicht hören. Doch er sieht es wenn sich Menschen verfahren haben oder einen Unfall hatten. Bei Leuten die viel beten schaut Gott ihnen manchmal mit dem Fernrohr auf den Mund, damit er ihre Lippen lesen kann, ist aber meistens nicht wirklich spannend für ihn. Wenn er es für nötig hält greift er ein. Manchmal sieht er aber in einer verfahrenen Situation eine Chance, einen Umweg, die der Mensch nicht sieht.
Gott weiss was an der nächsten Kreuzung auf uns zukommt. Gott sieht mit wem wir ein Stück gefahren sind, und er kann sehen auf welchem Weg wir uns momentan befinden. Er kann voraussehen oder erahnen wohin wir kommen. Gott kann keine Schritte für uns tun. Er kann nicht jedes Detail unserer Reise bestimmen, doch er kann uns die Richtung zeigen.
Gott besteht nicht darauf dass wir ihn besuchen, dass er unser Ziel ist. Er versteht , dass andere Leute andere Ziele haben. Aber er freut sich immer einen von uns kennen zu lernen.

Gott kennt unsere Fahrstile. Er richtet nicht, wenn wir mal zu fest aufs Gaspedal drücken oder ängstlich durchs leben schleichen, denn er kennt ja den Grund dafür, er der alles sieht. Er weiss dass es manche Strassen gibt die nicht so einfach zu befahren sind. Und je nach Möglichkeit hält er uns von solchen Strassen fern, doch wenn diese Strassen zu unserem Weg gehören, dann tut er doch wenigstens alles dafür, dass unsere Ampeln auf grün stehen.

In diesem Sinne Leute: Gebt Gas!